Ich stehe gerade echt vor einer Entscheidung und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Mein alter Diesel hat letzte Woche den Geist aufgegeben, und jetzt muss ich mir zwangsläufig etwas Neues zulegen. Eigentlich wollte ich auf ein reines E-Auto umsteigen, aber bei uns auf dem Land sind die Lademöglichkeiten immer noch sehr dünn gesät. Ein Bekannter schwört jetzt auf sein Plug-in-Hybrid Fahrzeug, weil er damit den Großteil seiner Kurzstrecken elektrisch fährt, aber für die seltenen Langstrecken zu Familie nicht auf den Verbrenner verzichten muss. Das klingt für meine Situation erstmal ganz schlüssig, aber ich frage mich, ob das nicht doch nur eine halbherzige Lösung ist. Irgendwie habe ich das Gefühl, mich zwischen zwei Welten zu entscheiden, ohne zu wissen, ob ich damit wirklich nachhaltiger unterwegs bin.
Mir geht es ehrlich gesagt so ich verstehe deine zerrissenheit zwischen alt und neu und der Frage wie nachhaltig es wirklich ist
Aus technischer Sicht bietet ein Plug in Hybrid kurze Strecken elektrisch an doch der Verbrenner läuft oft mit wenn die Batterie leer ist
Vielleicht verpasst du mit dem Hybrid das volle Potenzial der Elektrifizierung weil auf dem Land die Ladeinfrastruktur immer wieder knarzt
Eine andere Lesart ist zu fragen ob Nachhaltigkeit wirklich am Antrieb hängt oder am gesamten Lebensstil
Ich würde zuerst die Jahresfahrleistung prüfen denn wenn du selten lange Strecken fährst könnte ein rein elektrisches Modell sinnvoller sein auch wenn die Ladeinfrastruktur nicht ideal ist
Vielleicht könntest du über Sharing oder Mietoptionen nachdenken statt sofort zu kaufen damit du testen kannst wie es sich anfühlt?