Was ist fair bei der nachbearbeitung, damit fotos die echte stimmung zeigen?
#1
Ich stehe gerade vor einer Wand voller meiner eigenen Landschaftsfotos und frage mich, ob ich vielleicht zu viel bearbeite. Letztens war ich bei Sonnenaufgang am Meer, und das Licht war einfach magisch. Aber auf dem Bild sah es dann doch flach aus, also habe ich in der Nachbearbeitung die Kontraste angehoben und die Farben gesättigt. Jetzt wirkt es kraftvoll, aber ich habe dieses mulmige Gefühl, ob es noch die Stimmung einfängt, die ich eigentlich erlebt habe. Irgendwie fühlt es sich an, als ob ich die Grenze zwischen Verbessern und Verfälschen überschritten haben könnte.
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#2
Es klingt wie du an der Grenze zwischen dem echten Moment und dem was die Bearbeitung daraus macht stehst. Das Morgenlicht am Meer war magisch, doch die Nachbearbeitung verschiebt es.
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#3
Technikcheck ist wichtig. Wenn Kontrast und Sättigung steigen, kann die Bearbeitung dem Bild Kraft geben und doch die Luft des Moments verlieren.
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#4
Ich frage mich ob dieser Zweifel an der Bearbeitung eher deine Sehnsucht nach Authentizität zeigt oder ob du einfach Angst hast zu versagen?
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#5
Vielleicht geht es weniger darum zu entscheiden ob falsch oder richtig, sondern darum wie du die Stimmung durch eine neue Rahmung festhältst.
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#6
Vielleicht ist diese Frage ein Versprechen von Perfektion und wer sagt Bearbeitung macht immer besser.
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#7
Vielleicht macht es Sinn die Szene neu zu betrachten statt zu korrigieren und zu beobachten wie sich die Wahrnehmung verschiebt.
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