Ich stehe gerade vor einer Entscheidung und weiß nicht so recht, was ich machen soll. Seit ein paar Monaten laufen auf meinem älteren Laptop zwei Betriebssysteme parallel, einfach aus Interesse. Jetzt merke ich, dass ich das eine fast nur noch nutze, um ab und zu eine bestimmte alte Software laufen zu lassen. Es fühlt sich irgendwie verschwenderisch an, den Platz zu belegen und bei jedem Start die Auswahl zu treffen, aber ich habe auch ein komisches Gefühl, es einfach zu löschen. Vielleicht geht es anderen ähnlich mit ihrer Dual-Boot-Umgebung.
Es trifft mich dieses Zwicken. Dein Laptop hat zwei Systeme laufen und doch beim Start fühle ich mich gehemmt, weil eine Entscheidung ansteht, die mir wirklich schwer fällt.
Aus logischer Sicht lohnt es sich den Platz freizugeben. Wenn die alte Software selten genutzt wird hilft eine kurze Bestandsaufnahme der Nutzung.
Vielleicht geht es dir gar nicht um Platz sondern darum dass der alte Weg eine sichere Arbeitsweise bleibt und du dich daran klammerst.
Ist dieser Dual-Boot wirklich relevant oder nur ein Gewohnheitsding das sich selbst bestätigt?
Vielleicht geht es eher um Speicher als um das Löschen und statt zu entfernen könnte man die alte Installation als Notfallreserve belassen oder in eine isolierte Umgebung verschieben.
Was würdest du tun wenn du die Entscheidung auf Zeitdruck entfernst und einfach eine Woche lang beide Systeme ignorierst?
Man könnte das Ganze neu rahmen statt zu löschen lieber verschieben oder archivieren damit sich Optionen offen halten.