Was ist sinnvoller, das tagesgeldkonto zu belassen oder in ETF zu investieren?
#1
Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich ziemlich verunsichert. Nachdem ich endlich einen kleinen Notgroschen beiseite gelegt habe, frage ich mich, ob ich das Geld jetzt einfach auf dem Tagesgeldkonto liegen lassen sollte oder ob es sinnvoller wäre, einen Teil davon in einen breit gestreuten ETF zu stecken. Mir ist klar, dass das eine langfristigere Sache wäre, aber ich habe auch ein mulmiges Gefühl, alles nur auf der Bank zu lassen, wo es eigentlich an Kaufkraft verliert. Vielleicht geht es anderen hier ähnlich.
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#2
Du hast einen Notgroschen und fragst ob er besser auf dem Tagesgeldkonto bleibt oder teilweise in einen breit gestreuten ETF wandert. Das ist verständlich weil Sicherheit und Verfügbarkeit wichtig sind. Auf dem Tagesgeldkonto bleibt dein Geld sofort nutzbar doch Inflation schmälert die Kaufkraft dort eher langsam. Hast du das Gefühl du willst eher Ruhe und Sicherheit oder Lust auf Wachstum?
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#3
Eine gute Faustregel ist zu prüfen wie viel Liquidität du wirklich brauchst. Für den Notgroschen reichen drei bis sechs Monatsausgaben als Reserve. Alles darüber hinaus gehört eher in langfristige Anlagen mit höherer Rendite Potenzial. Ein ETF mit breiter Streuung bietet Diversifikation und die Chance auf Rendite über Jahre hinweg aber er ist nicht liquide in dem Sinn dass Kursschwankungen auftreten und es gibt Kosten. Klassische Anlagestrategie zwei Töpfe Notgroschen und Anlagevermögen mit Risiko in Einklang bringen.
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#4
Es klingt als ob du denkst der ETF könnte dein Notgroschen ersetzen und das ist eine starke Umstellung. Man könnte sagen dass ein Verlust von nur kurzer Zeit reichen könnte um nervös zu werden. Trotzdem bleibt der Gedanke an Wachstum bestehen auch wenn du dabei Risiko akzeptierst.
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#5
Ich halte es mit dem Sprichwort wer sicher gehen will der bleibt bei der Sicherheit. Ein ETF ist zwar interessant doch die kurzfristigen Bewegungen machen vielen Leuten Bauchschmerzen auch wenn sie langfristig Vorteil versprechen. Vielleicht ist dein Gefühl wichtiger als eine rein rechnerische Lösung.
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#6
Vielleicht ist die ganze Frage falsch gestellt. Brauchst du überhaupt einen Widerspruch zwischen Sicherheit und Wachstum oder könnte der sinnvollste Weg eine Mischform sein die dein Budget gliedert statt zu entscheiden was gewinnt.
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#7
Vielleicht fällt dir erst später auf dass der Begriff Notgroschen nur eine Bezeichnung ist und was du wirklich meinst ist Sicherheit versus Wachstum und beide brauchen eine Raumaufteilung im Budget. Ein Konzept das man erwähnen könnte ist die Barriere der Verfügbarkeit und der psychological cost wenn man sieht wie der Kontostand sinkt oder steigt
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