Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mir schwerfällt. Seit ein paar Monaten pendle ich mit einem E-Scooter zur Arbeit, was eigentlich super funktioniert. Jetzt hat mir mein Vater seinen alten Diesel angeboten, weil er sich ein neues Auto kauft. Einerseits wäre das praktisch für den Großeinkauf oder bei richtig miesem Wetter. Andererseits fühlt es sich wie ein Rückschritt an, gerade wenn ich über meinen eigenen CO2-Fußabdruck nachdenke. Ich weiß nicht, ob ich das Angebot annehmen soll oder ob ich damit eine Linie überschreite, die ich eigentlich nicht überschreiten wollte.
Boah, das trifft mich emotional: Einerseits der praktische Blick, der Diesel wäre super für Großeinkäufe oder schlechtes Wetter. Andererseits drückt der CO2-Fußabdruck wie eine unsichtbare Last auf die Schultern. Vielleicht geht es gar nicht nur um das Fortbewegungsmittel, sondern darum, wie konsequent du dir selbst gegenüber bleibst. Wenn du heute einen Diesel nimmst, machst du dir eine Art Lichtbild, das sagt, Bequemlichkeit sei wichtiger als Überzeugung. Wer weiß schon, wie flexibel du in zwei Jahren bist. Was bedeutet es dir wirklich, deine Werte heute zu wahren oder zu verändern?