Ich stehe gerade vor einer Entscheidung und bin mir unsicher, wie ich weiter vorgehen soll. Nachdem ich in den letzten Jahren vor allem breit gestreute ETFs bespart habe, überlege ich nun, einen Teil meines Ersparten in eine konkrete Sachwertinvestition zu stecken. Ein Bekannter schwärmt seit Monaten von seiner neuen Photovoltaikanlage und der Unabhängigkeit, die sie ihm bringt. Das klingt verlockend, aber ich frage mich, ob das für mich als Privatperson mit einem durchschnittlichen Eigenheim überhaupt wirtschaftlich sinnvoll ist. Die hohen Anschaffungskosten schrecken mich etwas ab, und ich kann nicht richtig einschätzen, ob die langfristige Ersparnis und die mögliche Einspeisevergütung den Aufwand rechtfertigen. Mich beschäftigt einfach, ob so ein Projekt nicht mehr Kopfzerbrechen als Freude bereitet.
Die Vorstellung von einer Photovoltaikanlage als Weg zur Unabhängigkeit flasht mich ehrlich gesagt, aber danach kommt der kalte Blick auf hohe Anschaffungskosten und ungewisse Rendite.
Bei Privatpersonen mit eigenem Haus lohnt sich eine ehrliche Cashflow Rechnung, denn laufende Kosten Erträge Förderungen und der Wert des Hauses spielen mit bei einer Photovoltaikanlage.
Ich bleibe skeptisch denn oft klingt die Einsparung bei einer Photovoltaikanlage vielversprechend doch die Realität mit Wartung Netzanschluss und möglichen Förderänderungen ist unberechenbar.
Du willst also in eine Photovoltaikanlage investieren statt ETFs na gut ich mische hier und da aber mir scheint die Idee womöglich zu vereinfacht.
Vielleicht geht es gar nicht nur um Rendite sondern um das Gefühl die eigene Energie zu gestalten und sich seltener um Strompreise zu kümmern.
Was wäre wenn der Fokus nicht der höchste Ertrag sondern die messbare Unabhängigkeit von Strompreisschwankungen wäre?