Ich bin seit einem Jahr recht konsequent mit meinem Krafttraining, aber seit ein paar Wochen spüre ich immer wieder ein unangenehmes Ziehen in der Schulter, genau beim Bankdrücken. Eigentlich habe ich das Gefühl, meine Form ist in Ordnung, aber irgendwas passt da nicht. Mich beschäftigt, ob ich vielleicht eine muskuläre Dysbalance übersehe, die jetzt zum Vorschein kommt. Vielleicht ist der Fokus auf die großen Muskeln zu stark und die Stabilisatoren kommen nicht mehr mit.
Bankdrücken macht in der Schulter ein unangenehmes Ziehen. Du fragst dich, ob die Form passt. Vielleicht steckt eine muskuläre Dysbalance dahinter zwischen den großen Brustmuskeln und den Stabilisatoren wie der Rotatorenmanschette und den Muskeln am Schulterblatt.
Vielleicht ist es gar kein schwerwiegendes Technikproblem sondern eine Balancefrage zwischen Belastung und Erholung. Manchmal zeigt sich eine Dysbalance erst nach Wochen wenn der Körper sich anpasst oder müde wird.
Ein pragmatischer Blickwinkel wäre zu prüfen, ob du mehr Stabilitätstraining integrierst statt nur Brustdrücken. Schulterblattkontrolle, Rotatorenmanschette und kontrollierte Zugbewegungen könnten helfen.
Neue Rahmung: Vielleicht geht es nicht nur um Schulter oder Bankdrücken, sondern um das Gesamtniveau der Lastaufnahme Schlaf Erholung und Ernährung.
Manchmal hilft es den Plan zu lockern statt weiterzudrücken, eine Deloadwoche oder Tempoarbeit kann die Schulter entlasten.
Ein Konzept das man erwähnen könnte ist propriozeptive Stabilisierung und wie man sich auf Körperspannung Schulterkopfposition und Schulterblatthaltung konzentriert.
Vielleicht ist die eigentliche Frage nicht wie du trainierst sondern welche Erwartungen du an den Schmerz hast, oder fragst du dich ob du überhaupt weiter trainieren sollst?