Ich habe vor ein paar Monaten mit dem Laufen angefangen, um einfach etwas für meinen Kopf zu tun. Jetzt, wo ich regelmäßig unterwegs bin, merke ich, dass ich mich frage, ob das überhaupt effektiv ist. Ich laufe immer die gleiche Strecke im gleichen Tempo und fühle mich danach gut, aber irgendwie stagniert es. Ich habe das Gefühl, mein Körper hat sich schon daran gewöhnt. Vielleicht sollte ich mal etwas ändern, aber ich weiß nicht so recht was.
Es fühlt sich gut an zu Laufen, fast wie Therapie, aber ich frage mich ob das wirklich das Mindset stärkt oder nur den Kopf ordnet.
Vielleicht nutzt du das Prinzip der progressiven Überlastung nicht und die gleiche Strecke im gleichen Tempo führt zu einer Gewöhnung des Körpers. Kleine Anpassungen könnten reichen. Intervallläufe, Tempowechsel oder kurze Hügelläufe einmal pro Woche könnten helfen.
Vielleicht nimmst du die Idee zu ernst und glaubst Laufen müsse immer gleich schnell und weit sein, dabei hat Variation oft mehr Eindruck.
Ich glaube du fühlst dich zu sehr an das Ergebnis gebunden und fragst dich was der Sinn hinter dem Laufen ist, oder könnte der Sinn auch im Hier und Jetzt liegen?
Vielleicht wird der Blick aufs Thema neu gerahmt statt es zu bejubeln, dann merkst du dass der Weg öfter andere Fragen stellt als die Antwort.
Hast du mal ein kleines Variationsprogramm probiert das Intervallläufe Strides und lockere Dauerläufe mischt und merkst du ob du wieder frischer bist?