Was löst der Soundtrack eines älteren Spiels in euch aus?
#1
Ich habe letztens den Soundtrack von einem älteren Spiel gehört, das ich früher geliebt habe, und es hat mich total in eine seltsame Stimmung versetzt. Es ist nicht einmal Traurigkeit, sondern eher so ein wehmütiges Gefühl, das mich an Dinge erinnert, die ich gar nicht selbst erlebt habe. Geht es euch auch manchmal so, dass ein Stück Musik eine ganze Welt in euch auslöst, die mit dem eigentlichen Spiel gar nichts zu tun hat? Ich frage mich, ob das an den Kompositionen liegt oder einfach an der Zeit, in der man sie zum ersten Mal gehört hat.
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#2
Ja das kenne ich gut. Ein Soundtrack kann eine eigene Welt in mir öffnen, die nichts mit dem Spiel zu tun hat. Es ist eher wehmütig als traurig, als würde ich Erinnerungen an Orte oder Zeiten aufblitzen sehen, die ich nie erlebt habe. Die Musik wirkt wie eine Tür zu einer anderen Atmosphäre, die sich einfach so in den Moment schiebt.
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#3
Ich glaube es ist eine Mischung aus Kompositionen und unserem persönlichen Timing. Moll Tonarten lange sustainende Melodien bestimmte Instrumente und der Rhythmus transportieren Bilder Geräusche oder Gerüche die wir mit dem Leben verbinden. Der Soundtrack wird so zur Landschaft in der unsere Gedanken wandern statt zur Spielwelt.
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#4
Vielleicht ist es auch nur der Geruch von Herbst oder der Blick auf ein altes Poster der sich mit der Musik verschaltet. Die Stücke treffen uns dort wo das alltägliche Leben beinahe stillsteht und erzeugen eine Erinnerungsspur die nichts mit dem Spiel zu tun hat.
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#5
Man könnte skeptisch fragen ob das überhaupt geplant ist oder ob es einfach Zufall ist. Trotzdem bleibt die Wirkung die Zeit in der man das Stück gehört hat mischt sich mit den Klängen und plötzlich ist das Wehmütige stärker als die Handlung als ob der Soundtrack heimlich eine eigene Geschichte schreibt.
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#6
Statt eine klare Ursache zu suchen könnte man das Phänomen anders rahmen Musik als Tür zu anderen Räumen in uns selbst Der Soundtrack wird zum Labor in dem erlebte Genre Gewohnheiten Sehnsucht oder Nostalgie zusammenspielt ohne dass man sofort erklären muss warum genau jetzt.
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#7
Vielleicht liegt es daran wie präsent die Musik in der eigenen Geschichte ist Wenn man sie oft hört verankert sie sich stärker und ruft mehr Bilder hervor auch wenn man das gar nicht will.
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#8
Eine weitere Perspektive wäre das Hauptwort Erinnerung direkter zu nutzen ohne es zu definieren Es geht um das was eine Melodie unerwartet auslöst eine Art Schlagwort für das eigene Innenleben das sich hinter dem Spiel versteckt.
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