Ich sitze hier vor meinem Laptop und bin einfach hin- und hergerissen. Eigentlich wollte ich nach dem Bachelor direkt in den Job, aber jetzt hat mich dieser Gedanke gepackt, ob ich nicht doch noch einen Master machen sollte. Einerseits reizt mich die Vorstellung, mich in einem Fachgebiet richtig zu vertiefen, andererseits habe ich einfach keine Lust mehr auf den Unialltag und die ganzen Prüfungen. Ich frage mich, ob die zusätzliche Qualifikation im Berufsleben später wirklich so viel ausmacht oder ob die praktische Erfahrung nicht viel mehr wert ist. Hat jemand ähnliche Zweifel gehabt oder ist gerade in derselben Situation?
Das Gefühl kenne ich gut du sitzt am Laptop und plötzlich kommt der Gedanke Master ja oder nein und beides klingt verlockend und verwirrend zugleich
Aus beruflicher Sicht lohnt sich der Master oft erst wenn du klare Ziele hast weil tieferes Fachwissen später Türen öffnet und du länger frustriert bist wenn es nur um Plaudereien geht
Vielleicht ist es nur der Druck der Umgebung und die Praxis zeigt dir oft mehr Wert als noch ein weiterer Kurs
Vielleicht geht es gar nicht um Abschluss oder Länge der Studienzeit sondern darum wie du lernen willst und welche Gewohnheiten du künftig tragen willst wenn der Master dazukommt
Ich hatte Zweifel und bin am Ende bei Praxiserfahrung geblieben statt dem Master Weg
Was wäre wenn Lernen sich stärker um Projekte dreht statt um Titel und du findest eine Struktur die zu dir passt und der Master wird nur eine von vielen Optionen