Ich sitze gerade an einem Projekt und habe mir stundenlang verschiedene LUTs angesehen, um einen bestimmten Look zu treffen. Irgendwie fühlt es sich aber falsch an, einfach nur eine vorgefertigte Datei über mein Material zu legen, ohne wirklich zu verstehen, was da passiert. Ich frage mich, ob ich mir die Zeit nehmen sollte, die Farbkorrektur von Grund auf selbst zu machen, um mehr Kontrolle zu haben.
Ich kenne dieses fremde Kribbeln wenn man eine LUT auf das Material legt und erst mal denkt das passt schon und dann merkt man dass der Look nicht wirklich zu einem passt Soll ich die Farbkorrektur von Grund auf neu probieren?
Wenn du die Farbkorrektur selbst schraubst lernst du genau wie jeder Regler wirkt und du bekommst echte Kontrolle statt eines fertigen Look der oft nur glatt klingt.
Manchmal denkt man es ginge nur um das richtige Profil doch es geht auch um Lichtstimmung und wie Materialien miteinander funktionieren.
Ich bleibe skeptisch ob der Weg über eine rein handgemachte Farbkorrektur wirklich mehr Klarheit bringt als eine fertige LUT und ob man sich nicht in Details verliert.
Vielleicht geht es nicht um perfekte Farben sondern darum wie ein Look Geschichtenaufnahme begleitet und welche Gefühle er weckt.
Gib dir Zeit und probier zuerst kleine Schritte aus auch wenn es nervig wird.