Ich bin in letzter Zeit immer wieder an dem Punkt, dass ich mich frage, ob ich zu viel über die Dinge nachdenke, die ich besitze. Eigentlich wollte ich mit dem Ausmisten nur etwas Ordnung schaffen, aber jetzt hängt mein Kopf ständig bei jedem einzelnen Gegenstand fest. Es fühlt sich an, als ob ich mich in einer ständigen Bewertungsschleife befinde, ob etwas bleiben darf oder gehen muss. Das macht die ganze Sache irgendwie anstrengend, statt befreiend. Geht es jemandem ähnlich, dass dieses Sortieren plötzlich so viel mentalen Raum einnimmt?
Ja ich kenne dieses Gefühl einer mentalen Schleife beim Ausmisten. Es drückt und man fragt sich ständig ob bleiben oder gehen darf.
Vielleicht liegt es daran dass du klare Grenzen zwischen nützlichem Wert und emotionalem Halt suchst.
Vielleicht ist das Sortieren auch eine Methode mit dem Thema Identität statt Besitz zu arbeiten oder ist es doch nur eine Furcht vor Verlust?
Es könnte auch sein dass der Druck von außen kommt durch soziale Netzwerke statt von dir.
Vielleicht ist es sinnvoll die Prämisse zu hinterfragen ob Besitz uns wirklich bindet oder nur einen Rahmen bietet in dem wir uns sicher fühlen.
Manchmal reicht es anzuerkennen dass es nicht perfekt sein muss und dass ein bisschen Ordnung schon reichen kann um den Kopf frei zu bekommen