Was mache ich, um in Aquarelllandschaften mehr Tiefe zu erreichen?
#1
Ich habe in letzter Zeit viel mit Aquarell gearbeitet, aber ich komme einfach nicht von diesem Gefühl los, dass meine Landschaften irgendwie flach wirken. Besonders bei Waldstücken fehlt mir diese richtige Tiefe, obwohl ich mit den Schichten und dem Nass-in-Nass-Verfahren experimentiere. Vielleicht liegt es an der Perspektive oder daran, wie ich die verschiedenen Grüntöne setze. Ich frage mich, ob jemand ähnliche Gedanken hatte, als er anfing, natürliche Szenen zu malen.
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#2
Ja, das kenne ich gut: Waldlandschaften in Aquarell wirken oft wie eine flache Karte, obwohl hinter den Bäumen viel Luft steckt.
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#3
Tiefe entsteht nicht einfach durch mehr Grün, sondern durch Werteunterschiede, Luftperspektive und das Spiel von Vordergrund gegen Ferne; beim Nass-in-Nass bleibt oft zu wenig Raum für diese Abstufungen.
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#4
Vielleicht liegt dein Problem nicht an der Perspektive, sondern daran, dass du zu sehr auf Grüntöne fixiert bist und Ferne mit Grau oder Violett verwechst; so kommt keine Tiefe zustande.
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#5
Ich glaube nicht an Rezepte, die Tiefenwirkung versprechen; oft entsteht sie, wenn du dem Motiv Zeit gibst statt einem Plan.
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#6
Statt Tiefe zu erzwingen, suche nach Atemräumen: Licht, Luft und Abstand, und lasse die Bäume nur als Formen erscheinen. Was, wenn die Frage eher wäre, wie Licht durch die Blätter fällt?
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#7
Manchmal reicht eine kurze Pause, dann erkennst du plötzlich, wo dein Blick sich verschiebt.
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#8
Vielleicht hilft dir das Konzept der Durchlässigkeit des Papiers, also wie viel Hintergrund durch Vordergrund hindurchscheint, ohne es zu erklären.
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