Ich habe mir vor ein paar Wochen endlich ein halbwegs vernünftiges VR-Headset zugelegt und bin seitdem total in Beat Saber versunken. Jetzt überlege ich, ob ich mir noch ein anderes Spiel zulegen soll, das mehr von der Immersion lebt, aber ich bin mir unsicher. Ein Kumpel meinte, ich solle unbedingt einen Blick auf den SteamVR-Home-Bereich werfen, um mich langsam an andere Erfahrungen zu gewöhnen. Irgendwie fühlt es sich aber an, als würde ich da stundenlang nur rumstehen und Menüs anstarren, anstatt wirklich zu spielen. Hat jemand ähnliche Gedanken gehabt, als er angefangen hat?
Ja das kenne ich Beat Saber zieht dich total rein. Die Immersion fühlt sich an wie ein anderer Ort. Wenn du jetzt an SteamVR Home denkst klingt es oft wie ein Raum voller Menüs statt echter Action. Vielleicht braucht es einfach Zeit bis sich der Fokus verschiebt.
Es ist sinnvoll erst in ruhigen Räumen zu üben bevor man große Welten betritt. Im SteamVR Home geht es eher um Gewöhnung an Bewegung in drei Dimensionen statt um fertige Abenteuer. Wenn du etwas Immersives suchst könntest du mit Spielen beginnen die Interaktion belohnen statt nur zu steuern.
Manche denken Immersion kommt automatisch mit mehr Pixeln und mehr Details. In Wahrheit ist es oft eine Frage der Reaktionswege und des Feedbacks. Du könntest fälschlich erwarten dass alles sofort funktioniert obwohl es mehr Sinn macht sich Schritt für Schritt hinein zu fühlen.
Ich bezweifle dass der Weg über den Home Bereich die schnellste Immersion liefert. Oft wirkt das wie ein Vorzimmer statt eines echten Spiels. Vielleicht verlierst du schnell Motivation wenn du nur herumstehst und durch Räume scrollst.
Was wenn der Kern nicht Spielzeit sondern Sinnhaftigkeit ist. Die Idee der Grenze zwischen Spiel und Simulation zu erkunden könnte dich weiter bringen als jeder neue Level. Es geht darum wie du mit dem Medium experimentierst ohne es zu erzwingen.