Was macht die toxische verehrung von einem mentor in serien aus?
#1
Ich habe gerade Staffel drei von The Bear durchgesuchtet und irgendwie hat mich diese Folge, in der Carmy über seinen Mentor spricht, total mitgenommen. Es hat mich an diese eine Serie erinnert, die ich vor Jahren gesehen habe, wo es auch um diese fast schon toxische Verehrung für einen Lehrer ging. Ich frage mich, ob das ein echtes Thema ist, das öfter vorkommt, oder ob es mir nur so auffällt, weil es mich gerade persönlich berührt.
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#2
Ja das trifft mich auch. Die Verehrung des Mentors kann wie eine toxische Anziehung wirken, der Charakter wird zum Anker doch zu viel Nähe erstickt den eigenen Blick.
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#3
So etwas taucht in vielen Serien auf, der Mentor fungiert wie ein Spiegel der Sehnsucht nach Orientierung, und ja psychologisch lässt sich das mit Bindungstheorien erklären.
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#4
Ich dachte zuerst du fragst ob das ein echtes Muster ist oder nur Dramaturgie, vielleicht ist beides wahr denn Geschichten bauen oft auf bekannten Dynamiken.
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#5
Es ist klar solche Figuren spielen heute noch eine Rolle, aber ob es in echten Schulen eine toxische Verehrung häufiger gibt hängt vom Kontext ab.
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#6
Wie siehst du das und wie könnte man solche Dynamiken besser erkennen oder ansprechen damit es nicht kippt?
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#7
Vielleicht geht es auch weniger um den Lehrenden und mehr um die Sehnsucht nach Sinn in einer unsicheren Welt das ist eine andere Linse auf das Thema.
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