Was macht die wilden siebziger humor heute so anders?
#1
Ich habe letztens mal wieder die alten Folgen von „Die wilden Siebziger“ durchgesuchtet und dabei ist mir etwas aufgefallen. Als ich damals in den frühen 2000ern damit aufgewachsen bin, fand ich die Show einfach nur irre witzig. Jetzt, wo ich selbst erwachsen bin und Kinder habe, wirken viele der Gags und Situationen auf eine ganz andere Art komisch, fast schon unbequem. Ich frage mich, ob das bei anderen auch so ist. Ob man diese Serie heute eigentlich noch unironisch feiern kann, oder ob sie einfach ein Produkt ihrer Zeit ist, das man nur noch mit einem zwiespältigen Gefühl schaut.
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#2
Die wilden Siebziger hat mich damals total mitgerissen, heute sehe ich eher die Muster dahinter und merke, wie viel davon ironisch gemeintes Klischee war. Kann man die Serie heute noch unironisch feiern, oder ist sie einfach ein Produkt ihrer Zeit?
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#3
Aus analytischer Sicht ist es ein Fenster in eine bestimmte Jugendkultur und eine Show, die Rebellion und Freundschaft illustriert, doch die Witze stützen sich oft auf stereotype Rollen; das macht den Humor zeitgebunden und zugleich zum Spiegel der Popkultur jener Ära.
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#4
Manches wirkt altbacken, manche Gags fangen mich gar nicht mehr ein; vielleicht ist es der Blick aus der Gegenwart, der die Wirkung verändert.
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#5
Vielleicht geht es gar nicht primär ums Lachen, sondern darum, wie Erinnerungen funktionieren und welche Bilder wir uns von Jugend machen wollen, während heutige Zuschauer andere Referenzen haben.
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#6
Ich lache kurz bei einigen Szenen der Die wilden Siebziger, frage mich dann aber, ob der Humor heute noch anschlägt.
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