Ich habe letztens mit meinem Neffen gesprochen, der gerade sein Abitur macht. Er hat mir ganz selbstverständlich erzählt, dass in seiner Klasse fast alle nur noch über Influencer-Karrieren oder den schnellen finanziellen Erfolg reden. Mich beschäftigt seitdem, ob das Streben nach einem erfüllten Leben irgendwie aus der Mode gekommen ist. Früher schien es mehr um Berufung zu gehen, heute fühlt es sich oft so an, als zählten nur noch Zahlen und Sichtbarkeit. Ich frage mich, ob andere das auch so wahrnehmen.
Ja das fällt mir auch auf und es macht mich traurig wie stark Sichtbarkeit als Maßstab gilt
Es könnte weniger um Berufung gehen als um die Aufmerksamkeitsökonomie die sofortige Belohnungen verspricht
Vielleicht interpretiert er Berufung einfach als eine Art Statussymbol und sieht den Rest nur nebenbei
Wird das Streben nach Sinn wirklich durch Social Media so stark verändert oder liegt es eher an der Struktur der Arbeitswelt
Vielleicht ist der Trend kein Verlust sondern ein Umbau Berufung wird langsamer greifbar und nachhaltiger statt grell sichtbar