Ich stehe gerade vor einer Situation, die mich echt ins Grübeln bringt. Letzte Woche hatte ich ein erstes Gespräch mit einem potenziellen Großkunden, das super lief – sie waren richtig interessiert. Jetzt soll ich nächste Woche den konkreten Vorschlag vorlegen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mein üblicher Ansatz, einfach das Standardpaket mit Rabatt anzubieten, hier nicht richtig greift. Es fühlt sich an, als müsste ich etwas anbieten, das viel spezifischer auf ihre angedeuteten Schmerzpunkte eingeht, aber ich bin unsicher, wie ich das in ein überzeugendes Angebot gieße, ohne mich zu verzetteln oder zu viel zu versprechen. Wie geht ihr damit um, wenn ihr spürt, dass der Kunde eigentlich eine maßgeschneiderte Lösung braucht?
Klingt nach einer echten Gefuhlsachterbahn ich spuere deine nervositaet und gleichzeitig die hoffnung du willst nicht das standardpaket verkaufen sondern wirklich die schmerzpunkte des kunden treffen
Schreibe zwei drei zentrale schmerzpunkte aus dem gespräch auf und baue daraus eine kurze loesungskarte die genau diese punkte adressiert und zeige wie sich ergebnisse messen lassen
Oder ist dieser drang nach maßgeschneiderter loesung vielleicht nur dein eigener druck und der kunde will am ende doch eher pragmatische schritte?
Ich bleibe skeptisch ob man mit einem maßgeschneiderten ansatz wirklich punkten kann wenn daten fehlen und es schnell gehen muss
Vielleicht lohnt es sich das thema neu zu rahmen statt zuzustimmen frage ihn was der abteilung am ende wirklich hilft und wie sich der alltag dort veraendern wuerde
Manchmal hilft eine einfache stufenlogik die schmerzpunkte in prioritaeten zu ordnen und mit kleinen gewonnenen schritten zu arbeiten