Ich habe letztes Jahr angefangen, den nächtlichen Himmel mit einer einfachen Kamera zu fotografieren. Eigentlich wollte ich nur ein paar schöne Bilder vom Mond machen, aber jetzt finde ich mich dabei wieder, jede klare Nacht Daten zu sammeln und zu protokollieren. Es ist irgendwie mehr als ein Hobby geworden, aber ich bin mir nicht sicher, was ich damit eigentlich anfange. Manchmal frage ich mich, ob das schon eine Art von systematischer Himmelsbeobachtung ist.
Das klingt nach echter Beobachtung statt nur Hobby und du sammelst Daten sowie Muster im Himmel.
Wenn du systematisch vorgehst könntest du dir einfache Strukturen schaffen wie Notizen Zeitpunkte und eine Bewertung der Sichtbedingungen.
Vielleicht ist es ja eher eine Gewohnheit die dich nachts wach hält statt eine klare Methode der Wissenschaft.
Vielleicht glaubst du du fotografierst den Himmel um Muster zu zeigen doch eigentlich dokumentierst du nur deine Laune und die besseren Nächte bekommen eine besondere Note.
Man könnte es auch als Archiv der Augenblicke sehen eine Art citizen science Archiv das mehr fragt als es beantwortet.
Was bedeutet dir am Ende mehr Freiheit in der Beobachtung oder eine klare Zielsetzung?