Was macht gute porträtfotografie aus, wenn glattes licht zu steril wirkt?
#1
Ich sitze hier vor einer ganzen Serie von Porträts, die ich im letzten Herbst gemacht habe, und irgendwie fühlen sie sich alle zu glatt an. Damals dachte ich, das weiche, perfekte Licht wäre ideal, aber jetzt vermisse ich die kleinen Unvollkommenheiten, die einer Person eigentlich Charakter geben. Ich frage mich, ob ich zu sehr mit der Technik beschäftigt war und dabei vergessen habe, einfach nur den Moment einzufangen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich zu oft auf den Bildschirm statt auf die Person selbst geschaut habe.
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#2
Es klingt nach Sehnsucht nach Menschlichkeit in den Bildern, das weiche Licht hat Wärme weggeblasen und der Moment entgleitet weil du zu sehr auf Technik schaust.
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#3
Vielleicht ist es der Kontrast zwischen Weichheit und Struktur und wenn die Haut glatt ist verschwinden Fältchen die Geschichten tragen, also probier kleine Unregelmäßigkeiten bewusst einzubauen und das Licht so zu gestalten dass Schatten Charakter formen.
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#4
Vielleicht verwechselst du den Moment mit der perfekten Aufnahme und glaubst mit Unvollkommenheiten zu arbeiten aber eigentlich geht es um deine Erwartungen an dich selbst.
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#5
Sollte die Frage nicht eher lauten wie viel Glanz wirklich hilfreich ist und ob das glatte Licht wirklich den Moment einfängt?
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