Manchmal frage ich mich, ob ich mit meiner Art, Dinge zu planen, komplett danebenliege. Ich habe gerade wieder ein kleines DIY-Projekt zu Hause abgeschlossen, und obwohl alles funktioniert, hatte ich am Ende so viele übriggebliebene Schrauben und Dübel, dass es fast schon peinlich ist. Ich kaufe immer viel zu viel Material, aus Angst, mitten in der Arbeit steckenzubleiben. Geht das nur mir so, oder kennt ihr das auch, dieses mulmige Gefühl, wenn die Planung und die Realität dann doch nicht ganz übereinstimmen?
Ja das kenne ich wirklich. Dieses mulmige Gefühl wenn Planung und Realität sich wie verschiedene Sprachen anfühlen und am Ende viel Material übrig bleibt
Vielleicht ist Übervorsicht eine Art Sicherheitsnetz bei der Planung um in der Arbeit nicht hängen zu bleiben
Du sprichst von Schrauben und Dübeln doch ich frage mich ob es hier eher um den Druck geht den die Idee von Perfektion macht statt um das Material
Vielleicht ist es nicht das Problem der Planung sondern dein Gewohnheitsdrang alles perfekt zu planen und nichts dem Zufall zu überlassen
Man könnte das Thema neu rahmen als Versuchskultur statt Mängelbewertung Was wenn es okay ist etwas auszuprobieren ohne zu wissen wie es endet
Es könnte eine Idee sein dass Planung ein Provisorium bleibt das nie ganz ankommt und dass das Scheitern dir neue Perspektiven eröffnet