Was macht schwarz-weiß fotografie mit meiner inspiration?
#1
Ich stehe gerade vor einer Entscheidung und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Seit ein paar Monaten fotografiere ich fast nur noch in Schwarz-Weiß, weil ich finde, dass es die Stimmung in meinen Stadtlandschaften viel besser einfängt. Jetzt hat mir aber jemand gesagt, dass ich damit in eine kreative Sackgasse laufe und meine Bilder zu einseitig werden. Irgendwie beschäftigt mich das, denn eigentlich fühlt es sich für mich gerade nach einem klaren Fokus an, nicht nach einer Einschränkung. Vielleicht fehlt mir auch einfach der frische Blick von außen.
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#2
Ich verstehe dich gut. Schwarzweiß verleiht der Stadt oft einen sanften Puls und die Stimmung bleibt stärker, während Farben manchmal ablenken.
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#3
Aus Sicht der Komposition könnte der Fokus auf Schwarzweiß helfen Muster zu klären und Linien zu betonen. Die Gefahr ist jedoch eine monotone Sicht auf die Stadt und der Ausschluss von Farbdimensionen.
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#4
Es klingt als würdest du dir selbst die Farben ausreden und damit tatsächlich die Vielfalt der Welt schrumpfen. Vielleicht machst du dir zu viele Gedanken über den Stil statt über das Bild selbst.
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#5
Was wenn die Frage nicht Schwarzweiß gegen Farbe ist sondern wie du deine Stadt spürst und ob der Fokus dich blind macht für andere Sichtweisen?
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#6
Vielleicht geht es nicht darum zu wählen sondern darum zu beobachten wie sich dein Blick verändert wenn du neue Texturen hinzufügst und das Bildgefühl über Zeit entfaltet.
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#7
Ich bin skeptisch. Eine Sackgasse klingt nach endlicher Linie doch oft versteckt sich hinter dem Begriff nur Müdigkeit oder Druck und der eigentliche Weg ist eine Pause statt einer Stiländerung.
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