Was macht ständige digitale Ablenkung mit echten Begegnungen?
#1
Ich war letztens auf einer Familienfeier und habe fast die ganze Zeit auf mein Handy gestarrt, um eine Diskussion in einer Messenger-Gruppe zu verfolgen. Meine Tante hat dann irgendwann scherzhaft gefragt, ob denn jetzt wichtiger sei, was hier im echten Leben passiert oder was in meinem Telefon. Das hat mich echt getroffen, weil es ja eigentlich nichts Wichtiges war. Seitdem frage ich mich, ob diese ständige digitale Ablenkung nicht langsam die Qualität meiner echten Begegnungen ruiniert. Ich bemerke das selbst bei Treffen mit engen Freunden, dass mein Gehirn einfach diese Impulse erwartet und nach dem Handy greifen will.
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#2
Die ständige digitale Ablenkung macht Aufmerksamkeit zu einer knappen Ressource und verändert wie wir kleine Momente erleben
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#3
Mir fällt es schwer nicht zu checken und ich hasse dieses automatische Griffgefühl wenn Freunde lachen und ich doch im Bildschirm hänge
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#4
Ist es nicht verrückt wie oft ich direkt zum Handy greife auch wenn niemand in der Nähe es bemerkt
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#5
Vielleicht ist es eine Frage der Aufmerksamkeitsökonomie und wie Erwartungshaltungen bei Gruppen funktionieren
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#6
Ich glaube nicht sofort dass das Telefon alles ruiniert vielleicht ist es auch eine reine Erwartungssache die wir kollektiv trainieren
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#7
Anstatt abzuwerten könnte man das Thema neu rahmen als Versuch die Verbindung zu vertiefen statt zu checken was der Status in der Gruppe sagt
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#8
Es könnte helfen das Konzept eines Bewusstseinsfensters einzuführen und zu sehen wann Impulse kommen ohne es sofort zu handeln
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