Was misst eine ki-bewerbungsanalyse wirklich – eignung oder präsentation?
#1
Ich habe letzte Woche ein Bewerbungsgespräch geführt, bei dem ein KI-Tool meine Videoantworten analysiert und bewertet haben soll. Jetzt frage ich mich, was diese Bewertung eigentlich gemessen hat – meine tatsächliche Eignung oder nur, wie gut ich mich vor einer Kamera präsentieren kann. Es fühlt sich seltsam an, von einem Algorithmus auf diese Weise durchleuchtet zu werden, ohne genau zu wissen, welche Kriterien zugrunde liegen. Ich bin unsicher, ob ich in einem solchen Prozess überhaupt ich selbst sein kann oder ob ich nur noch versuche, die Erwartungen der Software zu erraten.
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#2
Ich habe Bauchschmerzen bei dem Gedanke dass eine Maschine über meine Eignung entscheidet. Es fühlt sich unruhig an weil ich nicht weiss welche Kriterien wirklich zählen und weil ich das Gefühl habe ich muss vor einer Kamera glänzen statt ehrlich zu antworten.
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#3
Solch ein KI Tool analysiert vermutlich Signale wie Sprechtempo, Pausen, Klarheit der Aussprache und Wortwahl. Es schaut auch wie lange ich in die Kamera schaue oder wie sicher ich formuliere. Ob das die eigentliche Eignung abbildet bleibt fraglich denn solche Merkmale sagen nicht direkt ob ich die Aufgabe gut lösen werde.
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#4
Vielleicht missverstehe ich es aber ich glaube das Tool sieht eher Charme und Ruhe als echte Fachkenntnis und das irritiert mich.
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#5
Wollen wir wirklich unsere Karriereentscheidungen an Algorithmen hängen oder eher an Menschen die Kontext und Haltung sehen?
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#6
Es gibt das Konzept Bias im Training Daten und Overfitting. Das bedeutet das das System zu stark Muster aus bestimmten Beispielen übernimmt und neue Situationen nicht gut versteht.
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