Ich sitze hier seit Wochen über meinen Zahlen und komme einfach nicht weiter. Mein kleiner Onlineshop für nachhaltige Büroartikel läuft eigentlich ganz gut, aber ich habe das Gefühl, dass ich mit dem aktuellen Setup an eine unsichtbare Decke stoße. Die Fixkosten fressen langsam jeden Gewinn auf, und ich frage mich, ob ich vielleicht den falschen Hebel in Bewegung setze. Irgendwie fehlt mir der klare Blick von außen, um zu verstehen, ob mein Geschäftsmodell überhaupt langfristig tragfähig ist oder ob ich mich in Details verrenne.
Ich höre dich. Es ist frustrierend wenn Fixkosten den Gewinn auffressen und der klare Blick verschwindet. Vielleicht lohnt sich heute ein Blick auf die Kostenstruktur und darauf, wo wirklich Spielraum ist, auch wenn das weh tut.
Aus der Sicht eines Analytikers klingt es verführerisch den Hebel bei den Preisen zu drehen doch oft ist der Schlüssel im Produktmix oder in der Kundensegmentierung. Du musst prüfen ob die Margen in den Kernkategorien stabil bleiben oder ob du neue Angebote findest die weniger Fixkosten tragen.
Warum glaubst du dass es an deiner Struktur liegt und nicht an der Zielgruppe oder dem Angebot?
Ich bin skeptisch ob du dich zu sehr von Zahlen leiten lässt und dabei vergisst was deine Kunden wirklich brauchen.
Vielleicht öffnet es einen neuen Blick wenn man das Thema Wertschöpfung statt Gewinnmaximierung betrachtet. Wie viel Nutzen bringst du den Kunden im Büroalltag und welche Kosten entstehen wirklich bei der Lieferung.
Vielleicht muss das Geschäftsmodell neu gedacht werden statt immer nur an der gleichen Stelle zu drehen. Kooperationsmodelle mit Herstellern oder Abfüllpartnern könnten Kosten senken und Reichweite erhöhen.