Ich stehe gerade an einem Punkt, an dem ich überlege, ob ich einen Teil meiner Ersparnisse in ein kleines Mehrfamilienhaus investieren sollte. Die Idee, dass die Mieteinnahmen einen regelmäßigen Cashflow generieren könnten, klingt verlockend, aber ich habe null Erfahrung mit Vermietung. Mich beschäftigt vor allem, ob der Aufwand mit Mietern und Instandhaltung am Ende den finanziellen Vorteil wirklich aufwiegt. Vielleicht übersehe ich auch ganz offensichtliche Fallstricke.
Die vorstellung einer stabilen miete klingt verlockend doch der alltag mit mietern und reparaturen kann sich ganz anders anfühlen Die idee einer gleichbleibenden mietrendite wirkt beruhigend doch in der praxis kommen oft lehren aus leerstand kosten für sanierung und unvorhersehbare reparaturen hinzu
Aus einer nüchternen sicht braucht man eine rechnung die alle kosten abbildet Kaufpreis Nebenkosten Zins Tilgung Grundsteuer Versicherung Rücklagen für leerstand und reparaturen Erst wenn diese zahlen realistisch sind lässt sich eine mietrendite einschätzen
Vielleicht sehe ich das zu einfach und glaube dass Miete einfach jeden monat automatisch geld in die tasche spült Die echte bitte ist dass leerstand und reparaturen oft mehr kosten als erwartet
Gilt die grundannahme dass mieter dich zuverlässig bezahlen oder könnte sich der markt drehen?
Ich bleibe skeptisch Denn immobilien sind kein schnelles passives einkommen und die belastung durch schulden macht die sicherheit fragil Selbst wenn die mietrendite stimmt bleiben steuer belohnungen und verwaltungskosten eine permanente überlegung
Vielleicht ist es sinnvoll das thema neu zu denken Nicht der kauf allein entscheidet sondern wie viel du lernst Wie du ein kleines projekt schrittweise aufbaust oder statt eigener wohnung in eine gemeinschaft investieren könntest