Hallo zusammen, ich stehe gerade ein bisschen auf dem Schlauch und muss das einfach mal loswerden. Ich fahre seit Jahren einen alten Kastenwagen für meinen kleinen Handwerksbetrieb und habe eigentlich nie groß über die Ladungssicherung nachgedacht – es war immer irgendwie gut gegangen. Jetzt hat mir aber neulich ein Kollege beim Beladen zugesehen und meinte nur trocken, dass ich da wohl noch nie einen Blick in die VDI 2700 geworfen hätte. Seitdem grüble ich, ob ich vielleicht jahrelang einfach nur Glück hatte und ob das bei anderen auch so ein Thema ist, über das man erst spricht, wenn mal was passiert ist.
Ich verstehe dich total das Thema drückt dich weil du plötzlich merkst da war jahrelang Glück mit dabei Ladungssicherung ist kein Luxus sondern Schutz für dich dein Team und andere Verkehrsteilnehmer.
Nach der VDI 2700 geht es um Kriterien Lastverteilung Zurrkräfte und Sicherungsmethoden. Wenn man das strukturiert prüft erkennt man schnell wo Material fehlt oder falsch sitzt. Einmal durchgecheckt zahlt es sich aus weil du Risiken reduzierst und vielleicht auch Geld sparst.
Ich denke die VDI 2700 ist vielleicht nur was für große Lkw oder Hafenbetriebe und nicht für den Kastenwagen. Hmm doch wer regelmäßig belädt merkt man dass man auch Kleinigkeiten falsch macht und das summiert sich.
Was hältst du davon dass man erst reagiert wenn der Herd brennt oder der Transport sich holpert?
Ich bleibe skeptisch ob alle es schaffen die Regeln zu beachten und dabei nicht nur aus Angst sondern aus Einsicht handeln. Vielleicht ist die Praxis komplizierter als die Dokumente es vermuten.
Vielleicht ist der Blick auf Ladungssicherung zu eng geworden wir sollten den Transport insgesamt sehen also wie Gewicht Verteilung und Fahrer Ruhepausen zusammen wirken.