Ich habe vor ein paar Wochen angefangen, meine Mahlzeiten mit einem Essensplaner zu strukturieren, und merke, dass ich seitdem viel mehr über die Nährwerte meiner Gerichte nachdenke. Eigentlich wollte ich nur etwas Ordnung in meinen Alltag bringen, aber jetzt frage ich mich, ob ich vielleicht zu sehr auf die Zahlen schaue und das Gefühl für mein natürliches Sättigungsgefühl verliere. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, als er angefangen hat, Mahlzeiten zu planen?
Ich merke wie Zahlen mir den Blick auf das Hungergefühl verstellen und das macht mich traurig zugleich.
Vielleicht zeigen Nährwerte nur einen Ausschnitt der Wahrheit beim Essen und Planen ersetzt nicht das echte Sättigungsgefühl.
Ich frage mich ob der Plan mir Sicherheit geben soll oder ob er mich von dem eigentlichen Geschmack trennt?
Vielleicht misstraue ich dem ganzen Framework und frage mich ob es nur Ordnungssucht ist statt echte Ernährung.
Es könnte helfen die Routine zu lockern und mehr Raum für Zufall zu lassen und trotzdem die Kontrolle zu behalten.
Der Gedanke an Sättigung wird komplex wenn man Mengenangaben gegen Bauchgefühl abwägt.
Vielleicht öffnet der Gedanke an Essen als Erlebnis statt als Zahlenfeld eine neue Sicht auf das Thema