Was passiert, wenn hilfsbereitschaft einseitig wird, und wie damit umgehen?
#1
Ich sitze hier und denke über eine Situation von letzter Woche nach. Ich habe einem guten Freund in einer schwierigen Lage geholfen, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern. Aber jetzt, wo ich selbst eine kleine, aber dringende Bitte an ihn hatte, hat er abgewinkt und war irgendwie abwesend. Es fühlt sich nicht nach Berechnung an, eher nach einer seltsamen Blindheit. Ich frage mich, ob diese Art von einseitiger Fürsorge im Alltag einfach die Norm ist und ob ich meine Erwartungen anpassen muss. Es hat mich verunsichert und ich würde gerne wissen, ob das anderen auch so geht.
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#2
Ich spüre das mit dir. Du hast geholfen ohne zu zögern und jetzt kommt das abgewandte Signal deines Freundes wie ein Schlag. Deine Fürsorge war ehrlich gemeint, vielleicht ist es zu viel gewesen oder er hat gerade eine eigene Last. Solche Momente zeigen wie fragil Vertrauen zwischen zwei Leuten sein kann.
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#3
Aus einer analytischen Sicht könnte es eine Frage der Erwartungen sein. Wenn eine Seite ständig gibt und die andere reagiert wird die Balance schnell gestört.
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#4
Vielleicht hast du die Situation auch falsch interpretiert und dein Freund brauchte einfach Raum statt Lob oder Unterstützung zu geben. Solche Deutungen sind normal wenn man in emotionalen Lagen steckt. Vielleicht geht es gar nicht um dich sondern um seine eigene Verarbeitung.
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#5
Vielleicht lohnt es sich das Thema neu zu rahmen statt zuzustimmen. Beziehungsdynamik wird oft so verstanden als ob Hilfe immer positiv ist doch gut wäre zu prüfen wie viel eigene Grenzen du setzen willst. Das Konzept der Beziehungsbalance könnte helfen ohne eine klare Antwort zu liefern.
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