Ich stehe gerade vor einer Entscheidung und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Nachdem ich letztes Jahr einen Teil meines Notgroschens in einen breit gestreuten Welt-ETF gesteckt habe, überlege ich jetzt, ob ich das weiter so machen soll oder ob ich einen Teil in etwas anderes umschichte. Mir ist klar, dass ich damit eigentlich gegen die klassische Regel verstoße, den Notgroschen liquide zu halten, aber die niedrigen Zinsen auf dem Tagesgeld haben mich dazu verleitet. Jetzt bin ich unsicher, ob das ein kluger Schritt war oder ob ich zu sehr einer kurzfristigen Stimmung gefolgt bin.
Du bist dem Tagesgelddruck gefolgt und der Notgroschen hat dich in den breit gestreuten Welt ETF gelockt doch die zentrale Frage bleibt wie lange du ihn dort lassen willst und welche Kosten Inflation und Chancen haben
Ich spüre ehrlich gesagt eine Mischung aus Mut und Sorge wenn ich an die Inflation denke denn der welt ETF klingt gut auf lange Sicht aber kurzfristig knirscht es vielleicht
Vielleicht verfolgst du die Idee dass eine Streuung immer passt doch wer sagt dass das in deinem Fall stimmt ich denke eine klare Antwort ist nicht das Ziel hier
Wäre es sinnvoll das geld in etwas anderes umzuschichten oder bleibt der ETF doch die einfachste Lösung?
Eine andere Perspektive kommt vielleicht von der Frage wie viel Notgroschen du wirklich brauchst und ob du bereit bist auf laufende Zinsen und Verfügbarkeit zu verzichten
Man könnte das ganze als eine Übung in Risikoeinstellung sehen doch es bleibt offen und unentschieden und vielleicht reicht es dir heute mir zuzuhören statt eine klare wette zu machen