Ich stehe gerade vor einer Entscheidung und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Wir haben für unser kleines Label bisher immer auf Mundpropaganda und lokale Events gesetzt, aber jetzt hat mir jemand ernsthaft vorgeschlagen, eine Influencer-Marketing-Kampagne zu starten. Die Vorstellung, plötzlich mit Personen zu arbeiten, die eine ganz andere Reichweite haben, fühlt sich irgendwie unnatürlich an. Ich frage mich, ob das zu unserer eher bodenständigen Markenstory passt oder ob wir damit etwas kaputt machen könnten, was sich langsam aufgebaut hat.
Die Idee mit Influencer Marketing fühlt sich fremd an und passt nicht sofort zu unserem bodenständigen Auftritt. Wir arbeiten seit Jahren mit Mundpropaganda und lokalen Events und plötzlich soll das jemand anderes regeln?
Es gibt klare Vorteile Reichweite und neue Kundengruppen doch die Gefahr ist die Distanz zum Kern der Marke. Wenn du Influencer Marketing nutzt muss klar sein wer spricht wie und wozu.
Vielleicht verwechsle ich nur die Form mit dem Sinn doch ich denke eher an eine kreative Verknüpfung mit unserer Community statt einer Werbeeinschaltung.
Was wäre wenn wir statt einer großen Kampagne erst mal eine kleine Pilotphase mit lokalen Creatorinnen ausprobieren?
Vielleicht lohnt es sich das Thema ganz anders zu sehen als Werbung es zulässt. Eine Partnerschaft die beiden Seiten stärkt könnte mehr bringen.
Wir könnten das Vertrauen der Fans nutzen statt neue Reichweite zu jagen. Ein Konzept das die Marke weiter begreifbar macht bleibt offen wie es sich entwickelt. Vielleicht reicht eine mehrstufige Strategie aus die erst mal Feedback sammelt