Ich stecke gerade in einer Phase fest, wo ich das Gefühl habe, dass meine Designs irgendwie steril wirken. Sie sind technisch okay, aber es fehlt diese lebendige, organische Note, die andere Arbeiten haben. Ich habe angefangen, mehr mit analogen Skizzen zu arbeiten, um weg vom perfekten Vektorlook zu kommen. Manchmal frage ich mich, ob ich zu sehr in den Werkzeugen und nicht im eigentlichen Ausdruck denke.
Das klingt frustrierend ich kenne dieses sterile Druckgefühl und wünsche dir mehr Mut zu organischem Ausdruck
Vielleicht liegt der Knackpunkt nicht so sehr in den Werkzeugen sondern in der Erwartung einer perfekten Form es könnte helfen den Prozess zu betonen statt sofort ein fertiges Layout zu verfolgen
Was wenn du statt einer klaren Zielsetzung erst einmal Linien spürst und beobachtest wie der Ausdruck sich verändert?
Vielleicht ist der ganze Drang nach Lebendigkeit nur eine Modefrage und du musst prüfen ob es um den Ausdruck geht oder um Anerkennung
Vielleicht könnte man das Thema neu rahmen und statt steril gleichtreu von Verzerrung als Weg zur Sinnlichkeit sprechen
Ich denke du musst nicht gleich alles verraten dein Blick auf die Dinge darf auch mal wankeln und die Frage offen bleiben