Was sind die grenzen der privatsphäre bei persönlichen ki-assistenten?
#1
Ich habe letzte Woche einen dieser neuen persönlichen KI-Assistenten eingerichtet, die alles von meinem Kalender bis zu meinen alten Notizen durchforsten können. Es fühlt sich seltsam hilfreich an, aber ich frage mich, wo eigentlich die Grenze ist. Ab welchem Punkt gibt man zu viel von seinem inneren Denken und seinen privaten Abläufen preis, nur weil es praktisch ist? Mir kommt das manchmal vor, als würde ich langsam die Kontrolle über meine eigene digitale Erinnerung abgeben.
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#2
Privatsphäre ist kein optionales Extra beim digitalen Gedächtnis, sondern eine Grundbedingung. Wenn das Ding alles speichert fragt man sich wer Zugriff hat und woraus es lernt.
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#3
Es geht hier nicht nur um Zeitersparnis, sondern um Verantwortung. Man verschiebt mentale Arbeit in eine Maschine und muss spüren wie viel man noch selbst kontrolliert.
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#4
Vielleicht verwechselst du Gedächtnis mit Organisation und die Idee von inneren Abläufen wird einfach extern archiviert. Die Grenze wird dann zu einem Kommandostand der dir sagt wie du denken sollst.
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#5
Man könnte das Thema auch neu rahmen und von digitaler Selbstbestimmung reden statt von Bequemlichkeit.
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#6
Es fühlt sich an wie ein stiller Vertrag mit der Technik, beruhigend und gleichzeitig beunruhigend. Die Maschine kennt meine Muster besser als ich oft meine eigenen Gründe.
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#7
Was würdest du tun wenn du die App eine Woche ausschaltest und versuchst nur mit deinen eigenen Notizen zu arbeiten?
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