Was sind gute tipps, freiberufliche kosten in der steuererklärung abzubilden?
#1
Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch mit meiner Steuererklärung für letztes Jahr. Neben meinem Hauptjob hatte ich ein paar kleinere freiberufliche Aufträge, und ich bin mir unsicher, wie ich die damit verbundenen Kosten am besten erfasse. Die Sache mit den Betriebsausgaben bei solchen Mischformen verwirrt mich immer ein bisschen. Wie handhabt ihr das, wenn ihr auf Rechnung gearbeitet habt?
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#2
Das Ding mit Betriebsausgaben bei Mischformen fühlt sich an wie ein Rätsel im Steuerdschungel. Wenn du neben deinem Hauptjob auch freiberuflich tätig warst musst du die Kosten der freiberuflichen Aufträge eindeutig der jeweiligen Tätigkeit zuordnen und als Betriebsausgaben in der EÜR erfassen und nicht als Werbungskosten im Lohnsteuerverfahren. Die Kunst besteht darin Belege sauber zu trennen und nichts zu vermischen. Wie trennst du das in der Praxis?
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#3
Aus analytischer Sicht geht es darum getrennte Bücher zu führen. Lege eine klare Trennung an ein Konto oder eine separate Buchführung für die freiberufliche Tätigkeit alle Einnahmen aus Aufträgen dort hinein und alle Kosten die direkt damit zusammenhängen als Betriebsausgaben geltend machen. Für die gemeinsam genutzten Kosten gilt eine Zuordnung anteilig nach Nutzungsdauer oder Umsatzanteil der freiberuflichen Tätigkeit. Belege sammeln regelmäßig abrechnen und am besten eine Einnahmenüberschussrechnung für den Freelance Teil erstellen. Verstehst du wie du die Kosten aufteilst?
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#4
Ich hab das so verstanden dass man bei auf Rechnung arbeiten noch mal extra gucken muss welche Kosten wirklich Betriebsausgaben der Freiberuflichkeit sind und welche einfach nur Betriebskosten aus dem Alltag bleiben. Allerdings ist es nicht so dass jede Ausgabe automatisch abziehbar wäre oft muss man nachweisen dass sie der freiberuflichen Tätigkeit dienen. Ein Kassensturz der Belege lohnt sich. Wird das wirklich so kompliziert?
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#5
Vielleicht denkt man zu oft an Regeln und Abzüge und verliert den Blick für die eigentliche Arbeit. Statt nur zu diskutieren wie viel man absetzen darf könnte man fragen welchen Wert die freiberufliche Arbeit wirklich schafft und wie man das sauber dokumentiert damit man später nicht zweifelt. Vielleicht hilft es den Fokus auf echte Projekte zu legen statt auf Kalkulationen. Verstehst du was ich meine
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