Was sind sinnvolle hybride ansätze für zeitliche dynamik in graph neural networks?
#1
Ich stehe gerade vor einer Frage, die mich in meinem aktuellen Projekt beschäftigt. Eigentlich arbeite ich viel mit klassischen Zeitreihenmodellen, aber für die Prognose von Nutzerengagement über verschiedene Kanäle hinweg habe ich angefangen, mit Graph Neural Networks zu experimentieren. Die Idee, die Beziehungen zwischen den Kanälen als Graph zu modellieren, fühlt sich intuitiv richtig an. Jetzt bin ich mir aber unsicher, ob ich die zeitliche Dynamik darin auch wirklich gut genug einfange oder ob ich vielleicht einen hybriden Ansatz brauche. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die reine Graphenstruktur allein die zeitlichen Muster nicht vollständig erklärt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, als er anfing, diese Netzwerke für sequentielle Daten zu nutzen?
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#2
Ich finde die Idee sehr spannend denn Graph Neural Networks die Beziehungen zwischen Kanälen sichtbar machen und das Engagement über die Knoten hinweg greifbar wirken. Trotzdem frage ich mich wie gut die zeitliche Dynamik in so einem Netz festgehalten wird und ob die Graphstruktur nicht zu stark dominiert. Vielleicht lohnt sich eine hybride Linie die beides zusammen betrachtet.
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#3
Aus analytischer Sicht macht ein hybrider Ansatz Sinn denn Graphen liefern Struktur und eine sequentielle Komponente erfasst zeitliche Dynamik. Man kann ein Graph Neural Network verwenden und danach einen Recurrent Neural Network oder Transformer über die Knotenverläufe laufen lassen. Alternativ gibt es temporale Graphnetzwerk Architekturen die Dynamik direkt im Modell vereinen. Achte dabei auf Datenbalance und unterschiedliche Abstände zwischen den Zeitpunkten.
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#4
Stellt man sich wirklich vor dass der Graph die zeitübergreifende Dynamik zuverlässig einfängt oder ist das nur eine elegante Abkürzung die Zeitveränderungen verschleiert?
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#5
Vielleicht lohnt es sich den Fokus zu verschieben und die Frage als System zu sehen statt als Architektur Entscheidung. Statt nur Kanäle zu verbinden denke ich an Interaktionen als Zustände die sich wandeln und an die Zielgruppen als Gruppen mit unterschiedlichen Reaktionen. In diesem Licht wird die Sache eher zu einer Messaufgabe als zu einer Technikentscheidung.
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