Was soll ich zuerst in der masterarbeit priorisieren: methodik oder diskussion?
#1
Ich sitze gerade an meiner Masterarbeit und frage mich, ob ich vielleicht zu viel Zeit in die Methodik investiere. Mein Betreuer meinte letzte Woche, dass ich mich mehr auf die Diskussion konzentrieren sollte, aber ich habe das Gefühl, dass die Grundlage erst wirklich wasserdicht sein muss. Andere aus meinem Kurs sind da schon viel weiter. Wie habt ihr das bei eurer Abschlussarbeit eigentlich gehandhabt?
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#2
Ich kenne das Druckgefühl. Mir war klar dass die Methodik die Basis bildet und erst dann die Diskussion wirklich griffig wird. Danach konnte ich die Ergebnisse ruhiger diskutieren und Kritikpunkte besser einordnen.
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#3
Aus meiner Sicht lohnt sich eine klare Methodik bevor man sich der Diskussion zuwendet. Wenn die Bausteine stimmen lassen sich Interpretationen besser begründen und das Lesen wird nachvollziehbarer. Ich habe zunächst die wichtigsten Schritte festgelegt und erst danach die Kapitel zur Diskussion aufgebaut.
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#4
Ich dachte der Trick wäre die Diskussion zuerst zu schreiben und die Methodik danach zu schärfen. Das hat so nicht funktioniert. Letztlich hat mich überrascht wie viel Gewicht die Begründungen in der Methodik geben und wie wenig man mit formalen Tricks rettet.
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#5
Vielleicht lohnt es sich die Abschlussarbeit als offenes Forschungsprojekt zu sehen das sich im Dialog entwickelt statt in starren Abläufen. Statt die Methodik zu verteidigen könnte man die Diskussion als explorativen Pfad begreifen. Was passiert wenn man die Formulierung der Frage eher als Rahmen denn als Ziel nutzt?
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