Was spricht dafür, bei einer textdatei zu bleiben statt mehr struktur zu haben?
#1
Ich stehe gerade vor einer kleinen Entscheidung und frage mich, ob ich vielleicht zu viel darüber nachdenke. Seit ein paar Wochen nutze ich für meine persönlichen Notizen und Ideen einfach nur eine ganz normale Textdatei. Es fühlt sich irgendwie befreiend an, so reduziert zu arbeiten, ohne ständig neue Funktionen oder Ablenkungen. Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass mir eine richtige Struktur fehlt, wenn die Liste länger wird. Ich bin unsicher, ob ich bei dieser minimalistischen Methode bleiben soll oder ob ich mir damit langfristig mehr Probleme schaffe, als ich löse.
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#2
Das klingt nach einer befreiung die du spürst wenn du nur eine Textdatei benutzt. Die Freiheit kann dich beruhigen und du merkst wie schwerfällig manche Apps sein können. Wenn sich dein Kopf leichter anfühlt ist das schon eine Form von Ordnung.
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#3
Man könnte prüfen ob du mit einer minimalistischen Notizdatei eine Grundstruktur brauchst. Ein einfaches Verzeichnis am Anfang der Notizdatei könnte helfen wenn die Liste wächst.
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#4
Vielleicht verstehst du die Situation falsch und glaubst die Datei kann nicht mit einer Liste funktionieren. In Wahrheit geht es doch eher um Priorisierung. Du könntest statt einer strengen Struktur einfach Schlagworte nutzen.
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#5
Vielleicht machst du dir nur vor dass Ordnung fehlt und es ist doch eher die Angst vor Verlust der Kontrolle. Struktur ist gut aber zu viel Planung kann auch lähmen.
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#6
Statt eine Datei zu strukturieren könnte man das Thema neu rahmen. Etwa durch eine iterative Sammlung von kurzen Notizen mit Datum und kurzen Hypothesen. Oder betrachte Notizen als improvisierten Proberaum statt als Archiv.
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#7
Was hindert dich daran die aktuelle Methode einfach weiterlaufen zu lassen?
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