Ich stehe gerade wirklich vor einer schwierigen Entscheidung und könnte eure Gedanken dazu gebrauchen. Nach zwei Jahren als Solopreneur habe ich endlich ein solides, wiederkehrendes Einkommen aufgebaut. Jetzt überlege ich ernsthaft, mein erstes Teammitglied einzustellen. Es fühlt sich an, als würde ich von einem sicheren Ufer aus auf ein unbekanntes Gewässer hinausrudern. Einerseits könnte ich endlich mehr Projekte annehmen und das Geschäft skalieren. Andererseits macht mir die neue Verantwortung und die feste monatliche Ausgabe wirklich Angst. Wie habt ihr diesen Schritt erlebt, als ihr zum ersten Mal jemanden fest angestellt habt?
Es fühlt sich an wie ein Sprung vom sicheren Ufer ins offene Gewässer Teammitglied zu einstellen hat mich damals erschreckt und zugleich erleichtert weil plötzlich Aufgaben geteilt wurden und ich mehr Kapazität bekam
Aus deiner Perspektive klingt es oft nach einer sicheren Einnahmequelle und einer festen Ausgabe zugleich doch viele von uns merken dass neue Projekte kommen wenn man Kapazität hat
Vielleicht hilft es erst eine kleine Probezeit zu vereinbaren und zu schauen wie sich Arbeitsflüsse anfühlen bevor man ein festes Gehaltsmodell wählt oder ist vielleicht die eigentliche Frage ob man überhaupt zuerst die Prozesse stärkt
Ich habe gelernt dass klare Rollen und messbare Ziele die Angst mindern können auch wenn die Unsicherheit bleibt
Eine andere Sicht ist die Denkweise des Teams statt der rein finanziellen Seite vielleicht verändert das wie du delegierst und welche Ideen du von anderen mitbringst
Was mir im Nachhinein bleibt ist dass man oft mehr Spielraum gewinnt als befürchtet wenn man die Beziehung zum ersten Teammitglied ehrlich gestaltet