Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich echt beschäftigt. Seit einem Jahr fahre ich für einen kleinen regionalen Spediteur und bin eigentlich ganz zufrieden. Jetzt hat mir aber ein Bekannter aus einer größeren Firma ein Angebot gemacht, wo ich mich um die Tourenplanung kümmern würde. Das würde bedeuten, deutlich weniger selbst auf der Straße zu sein. Irgendwie habe ich ein mulmiges Gefühl dabei, weil ich die praktische Arbeit am Laster eigentlich mag, aber die neue Aufgabe reizt mich auch. Ich frage mich, ob mir die Abwechslung zwischen Büro und Fahrerkabine auf Dauer fehlen würde.
Ich verstehe dich echt gut du magst die Mischung aus Straßenpraxis und direkter Arbeit am Fahrzeug und dein mulmiges Gefühl ist nachvollziehbar. Die Aussicht auf Tourenplanung klingt spannend doch fragst du dich wie stark dir die Praxis am Laster fehlen würde
Aus analytischer Sicht lässt sich die Entscheidung in zahlen fassen Zeitpläne Kosten und der Verlust an direkter Straßenpraxis. Wenn du in die Tourenplanung wechselst verbringst du mehr Stunden im Büro mehr Koordination mit Teams und weniger Zeit hinter dem Lenkrad was bedeutet du musst neue Routinen lernen und dich an den Rhythmus eines Büros gewöhnen
Vielleicht missverstehst du die sache ein wenig du denkst eine neue aufgabe bedeutet weniger gefühl fürs fahrzeug doch was bedeutet es wirklich dieser plan im alltag und ob du damit glücklich wirst?
Skeptisch bleibt dir die frage ob Abwechslung wirklich hilft oder ob du dir damit neuen Druck schaffst und ob deine Liebe zum Laster durch die Planung ersetzt wird Tourenplanung wird hier zum Katalysator für eine größere Frage über Identität statt nur um eine neue Stelle zu gehen