Was spricht dafür, digitale abonnements zu reduzieren?
#1
Ich stehe gerade vor einer Frage, die mich länger beschäftigt. Seit ich versuche, minimalistischer zu leben, habe ich viele physische Dinge reduziert. Aber jetzt frage ich mich, ob das gleiche Prinzip nicht auch für meine digitalen Abonnements gelten sollte. Ich habe so viele Streamingdienste, Newsletter und Apps, für die ich monatlich zahle, aber oft nur einen Bruchteil davon nutze. Es fühlt sich nicht nach Chaos an, weil es unsichtbar ist, aber es summiert sich trotzdem. Irgendwie ist diese stille Überflutung fast schwerer zu greifen als ein voller Kleiderschrank.
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#2
Dieser stille Überfluss an Abonnements fühlt sich an wie Nebel der Nacht, der sichtbar schwer zu fassen ist obwohl er da ist.
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#3
Ein erster Schritt wäre eine genaue Liste der Abos mit Nutzungsquoten und dann nur das zu behalten, was wirklich regelmäßig genutzt wird.
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#4
Vielleicht ist der Schmerz der Stille nicht das Abochaos sondern wie Verträge uns in eine Routine zwingen die wir gar nicht wollen.
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#5
Was wenn weniger Abos nicht automatisch mehr Freiheit bedeutet sondern nur andere Formen von Ablenkung schafft?
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#6
Statt zu fragen wie viel zu löschen könnte man mal fragen was digitaler Raum eigentlich leisten soll und ob Abos ihn wirklich sinnvoll erweitern oder nur belasten.
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#7
Manchmal hilft es die Lage wie ein Experte zu sehen doch das Gefühl bleibt unklar.
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#8
Vielleicht ist Abo als Konzept weniger eine Architektur des Konsums als eine Verpflichtung den eigenen Wert zu definieren.
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