Ich stehe gerade vor einer kleinen Entscheidung und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Seit einiger Zeit nutze ich für meine privaten Notizen und Ideen eine ganz einfache Text-App, aber jetzt hat mir ein Kollege von seinem System erzählt, bei dem er alles in einer persönlichen Wissensdatenbank verwaltet. Das klingt irgendwie überwältigend, aber auch verlockend strukturiert. Ich frage mich, ob so ein Aufwand für jemanden wie mich, der eigentlich nur den Überblick über seine Gedanken behalten will, nicht viel zu komplex ist. Vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken und sollte einfach bei meiner gewohnten, schlichten Methode bleiben.
Das klingt spannend ich merke wie die Vorstellung einer persönlichen Wissensdatenbank deine Neugier weckt doch zugleich schwingt ein wenig Zweifel mit ob das nicht zu viel Struktur in dein eher entspanntes Notizleben bringt
Vielleicht denkst du dass eine noch bessere Ordnung durch eine Wissensdatenbank dir Freiraum gibt doch oft ist es der Aufwand der dich fesselt und am Ende verschiebt sich dein Fokus von den Gedanken zum System selbst
Oder ist der ganze Plan nur eine Art externer Gedankenspeicher braucht man eine Wissensdatenbank um deine Gedanken zu ordnen?
Vielleicht geht es gar nicht um eine perfekte Wissensdatenbank sondern um ein kleines Experiment mit Tags und Verweisen und am Ende merkst du dass du doch lieber bei dem bleibst was du kennst