Ich stehe seit ein paar Monaten vor einer Frage, die mir einfach keine Ruhe lässt. Ich habe neben meinem Hauptjob angefangen, digitale Vorlagen für kleine Unternehmen zu entwerfen, und es läuft überraschend gut. Jetzt überlege ich ernsthaft, ob ich das Ganze als solides Nebeneinkommen ausbauen soll. Irgendwie fühlt es sich aber auch falsch an, weiterhin die Sicherheit meines Festgehalts zu genießen, während ich eigentlich schon spüre, dass aus der kleinen Tätigkeit vielleicht mehr werden könnte. Hat jemand ähnliches durchgemacht?
Das klingt nach dem ständigen Zwiegespräch zwischen sicherem Gehaltsboden und dem Ruf nach Veränderung. Die Idee eines Nebeneinkommens fühlt sich verlockend an, doch die Ruhe des festen Jobs macht das Abgeben schwer.
Eine schrittweise Erprobung könnte sinnvoll sein. Vielleicht zuerst klare Grenzen setzen wie Zeitfenster pro Woche und realistische Umsatzziele, damit der Hauptjob nicht untergeht.
Vielleicht verstehst du das Ziel zu wörtlich und willst einfach mehr Sicherheit oder mehr Anerkennung. Dabei geht es öfter um Kontrolle über Zeit als um Geld.
Ich bleibe skeptisch. Der Markt für Vorlagen verändert sich schnell und Zufriedenheit kommt nicht nur von Zahlen. Ein Nebeneinkommen kann kommen und gehen, wenn du nicht wirklich das Problem der Kundschaft triffst.
Was wenn die Frage nicht nur nach Gewinn geht, sondern auch danach wie du arbeiten willst?
Vielleicht ist das Konzept der Kapazität eine Brille durch die du den Arbeitsfluss siehst statt nur auf den Gewinn zu starren.