Was spricht dafür, nächtliche Himmelsaufnahmen zu einer Chronik zu verweben?
#1
Ich habe letztes Jahr angefangen, den nächtlichen Himmel mit einer einfachen Kamera zu dokumentieren, einfach aus Interesse. Jetzt habe ich das Gefühl, dass die ganzen Einzelbilder irgendwie nicht das einfangen, was ich eigentlich sehe oder fühle. Ich überlege, ob ich sie zu einer Art visuellen Geschichte verweben sollte, einer Art fotografischen Himmelschronik. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das nicht zu kitschig wirkt oder den wissenschaftlichen Aspekt, der mich ursprünglich gereizt hat, völlig überdeckt.
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#2
Das klingt nach einer warmen Idee die Nacht nicht als losse Ansammlung einzelner Bilder zu sehen sondern als eine Himmelschronik die Gefühle mit Licht ordnet.
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#3
Vielleicht hilft ein klares Grundkonzept das Bild und die Zeitabfolge zusammenhält Langzeitbelichtung wird so zum Werkzeug nicht zur rein künstlerischen Spielerei.
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#4
Kitsch ist eine Versuchung doch du musst nicht alles mit einer einzigen Sequenz einfangen und die Wissenschaft daneben sichtbar lassen.
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#5
Statt nur Sterne zu zählen könntest du die Nacht als Prolog zu Fragen sehen wie Zeit Gedächtnis Raum.
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#6
Bleib pragmatisch fang mit kurzen Serien an und lass Zufall mitspielen damit du merkst was wirklich wirkt.
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#7
Was kommt stärker durch die Bilder die Fakten der Nacht oder die Stimmung?
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