Ich habe letztens mit meinem Bruder gesprochen, der seit ein paar Jahren in Kanada lebt. Er erzählte, wie sich dort gerade die Einstellung zum Besitz verändert, hin zu mehr gemeinschaftlicher Nutzung von allem, von Autos bis zu Werkzeug. Das hat mich nachdenklich gemacht, weil ich hier in meiner Stadt das genaue Gegenteil erlebe. Jeder kauft sich immer mehr eigenes Zeug, selbst für Dinge, die man nur einmal im Jahr braucht. Irgendwie fühlt sich das nicht richtig an, aber ich kann auch nicht genau sagen, warum. Vielleicht geht es anderen ähnlich?
Hm der Gedanke an gemeinschaftliche Nutzung kommt bei mir wie ein warmer Wind aus fremden Städten und plötzlich fühlt sich der Besitz schwer an.
Es könnte an den Anreizen des Marktes liegen die Eigentumsnorm zu verstärken während in Kanada Sharing Modelle stärker sichtbar sind.
Vielleicht geht es gar nicht um Besitz sondern um Kontrolle wer wann was benutzt und ich höre nur Gemeinschaft statt Autos teilen.
Was wenn der Trend zur gemeinschaftlichen Nutzung nur eine Mode ist und langfristig doch wieder jeder sein eigenes Zeug will?
Ganz ehrlich der Gedanke nervt mich weil er klingt als ob man Bequemlichkeit gegen Sicherheit eintauscht
Vielleicht geht es eher um Verlässlichkeit und Gemeinschaft statt Besitz im eigentlichen Sinn