Ich spiele seit Jahren eigentlich nur noch entspannte Aufbauspiele oder so etwas wie Stardew Valley. Letztens habe ich aber aus Neugier mal wieder einen alten Third-Person-Shooter von mir installiert und war total überfordert. Meine Hände wollten einfach nicht mehr so schnell reagieren, und nach einer halben Stunde hatte ich fast Kopfschmerzen von der ganzen Action. Jetzt frage ich mich, ob ich mit dieser Art von Spielen einfach abgeschlossen habe, oder ob das nur eine Phase ist. Irgendwie vermisse ich das Gefühl, in so eine andere Welt einzutauchen, aber mein Kopf scheint etwas anderes zu wollen.
Vielleicht bist du einfach müde von der ständigen Reizüberflutung bei Action Titeln. Das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen fehlt dir, statt Kopfschmerzen zu bekommen suchst du nach Ruhe und Orientierung. Vielleicht braucht dein Kopf eine Pause um zu spüren wie sich Eintauchen anfühlt.
Es könnte eine Phase sein in der sich deine Prioritäten verschoben haben. Aufbauspiele belohnen Geduld und Planung, Shooter belohnen schnelle Reaktionen. Wenn du wieder dabei sein willst geht es darum zu schauen wie stark Reize Aufwand und Erholung zueinander passen. Vielleicht hilft ein langsamerer Einstieg oder eine Mischung aus Genreformen
Du wirkst als hättest du dich an Erzählungen gewöhnt statt an Massenskalierung. Vielleicht willst du eher eine stille Geschichte erleben statt Zielen zu jagen und Gegner zu treffen. Das heißt nicht dass du das Genre wechseln musst sondern dass du den Fokus verschiebst
Was wenn die Frage selbst schon eine Geschichte ist die du hinterfragst statt zu beantworten? Ein Soft Reset im Kopf der das Tempo verschiebt könnte der Weg sein Eintauchen neu zu denken und zu schauen was wirklich zu dir passt