Seit ich mein Auto abgemeldet habe, um mehr mit dem Rad zu fahren, stehe ich ständig vor dem gleichen Problem. Wenn ich mal was Schweres oder Sperriges transportieren muss, fühle ich mich irgendwie hilflos. Einmal habe ich versucht, einen kleinen Sessel mit dem Lastenrad eines Freundes zu holen, aber das war so eine umständliche Planung. Jetzt überlege ich, ob ich mir nicht doch so eine Art flexibles Auto-Sharing zulegen sollte, aber der Gedanke an wieder regelmäßige Kosten und Verpflichtungen schreckt mich ab. Ich bin unsicher, wie andere diese Lücke zwischen gelegentlichem Bedarf und dem Wunsch nach autofreiem Alltag lösen.
Ich verstehe das nur zu gut. Wenn du das Auto abmeldest wird jeder schwere Transport zur kleinen Prüfung und doch fühlt sich die Freiheit oft gut an und du merkst, dass du nicht immer eine Tankrechnung im Blick haben musst.
Aus Sicht der Mobilität lohnt sich eine nüchterne Kosten Nutzen Überlegung: wie oft musst du wirklich etwas Großes bewegen wie lange dauert die Planung und welche Alternativen wie Lastenrad oder kurzes Carsharing wären wirklich praktikabel.
Du willst vermutlich gar kein neues Abo sondern mehr Platz zu Hause. Vielleicht missverstehst du die Lücke als Autoproblem, obwohl es eher um Organisation und Raum geht.
Was wenn die eigentliche Lücke nicht beim Auto liegt sondern bei der Organisation oder der Infrastruktur die solche Transporte spontan ermöglicht. Was bräuchte eine andere Art von Mobilität statt eines weiteren Autos?
Die Vorstellung von dauerhaft günstiger Autonutzung durch Sharing klingt verführerisch, aber Gebührenstrukturen und Verbindlichkeiten können sich wie ein versteckter Vertrag anfühlen.
Vielleicht geht der Ansatz über ein Konzept hinaus eine flexible Multi Modalität Hub Theorie in der du je nach Bedarf zwischen Fahrrad Lastenrad Anhänger oder kleinem Lieferwagen wählst ohne dich festzulegen.