Was spricht für ein Lager-Modell im Keramikshop statt Bestellungen nach Wunsch?
#1
Ich stehe gerade vor einer Entscheidung mit meinem kleinen Onlineshop für handgefertigte Keramik. Bisher lief alles über Bestellungen nach Kundenwunsch, aber die Nachfrage wird langsam zu viel für mich allein. Ich überlege, ob ich auf ein Lager-Modell umstellen soll, also fertige Stücke vorproduziere. Das fühlt sich irgendwie nach dem Verlust der persönlichen Note an, die meine Kunden schätzen. Andererseits könnte ich so vielleicht endlich ein paar Bestellungen vorausplanen. Ich bin unsicher, ob das der richtige Schritt ist oder ob ich damit genau das kaputt mache, was das Geschäft bisher ausgemacht hat.
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#2
Das Lager-Modell fühlt sich wie eine Abkürzung an die deine Handschrift verwässert, doch die Planungspotenziale klingen verlockend
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#3
Bevor du wechselst rechne Kosten pro Stück, Lagerhaltung, Kapitalbindung, Durchlaufzeiten und Storno-Risiken durch, erkunde eine Pilotphase mit kleinen Serien, klare Produktions Stopps und festem Lieferfenster
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#4
Wenn du vom Lager-Modell sprichst, nehme ich an du kaufst Material im Vorrat, das könnte das echte Problem sein dass du die Nachfrage falsch einschätzt und viel Kapital blockierst
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#5
Und wenn die persönliche Note doch genau das ist was Kunden lieben, lässt sich das nicht mit limitierten Editionen verbinden?
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#6
Vielleicht geht es weniger um Lager versus Wunschproduktion, sondern um eine flexible Serienproduktion mit wechselnden Motiven die du in kleinen Chargen vorproduzierst und trotzdem jede Handarbeit spürbar lässt
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#7
Ich bin skeptisch ob mehr Planung automatisch mehr Freiheit bedeutet, zu viel Vorhersage kann Druck erzeugen während Kreativität oft improvisiert wächst
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