Ich stehe gerade vor einer Entscheidung und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Mein alter Diesel läuft noch, aber die ständigen Diskussionen um Fahrverbote und die Kosten gehen mir langsam auf die Nerven. Jetzt hat mir ein Kollege seinen neuen Stromer für ein Wochenende überlassen, und ich war wirklich überrascht, wie unkompliziert das Laden zu Hause in der Garage war. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, ob ein Wechsel für meine tägliche Pendelstrecke sinnvoll wäre. Andererseits mache ich mir Sorgen, was bei den paar längeren Urlaubsfahrten im Jahr passiert, wo es nicht so viele Säulen gibt. Irgendwie fühlt sich das wie ein Sprung ins kalte Wasser an.
Das fühlt sich wirklich nach Befreiung an. Die Garage wird zum Startpunkt einer neuen Art zu pendeln und das leise Brummen des Elektroautos klingt fast wie Zukunftsmusik. Gleichzeitig klingt es auch ein wenig ungewohnt, als müsste man die Gewohnheiten neu verhandeln und das Thema Elektromobilität ernst nehmen, ohne sich in Sicherheit zu wiegen.
Bezahlen wir am Ende weniger, wenn ich täglich 40 Kilometer fahre und das Auto zu Hause hängt, oder nicht?
Ich dachte zuerst dass man ein Elektroauto vor allem mit langen Ladepausen auf Reisen vertraut, doch vielleicht reicht es auch schon die Ladung zu Hause zu planen und sich darauf einzulassen, ohne den Urlaub sofort als Abenteuer mit vielen Ladesäulen zu sehen.
Klingt zwar clever doch ich merke wie der skeptische Funke bleibt Wer garantiert mir dass die öffentliche Ladeinfrastruktur bei Urlaubsfahrten klappt und wie zuverlässig ist sie wirklich im Regen.
Vielleicht geht es um mehr als um das Auto es geht um Zeitmanagement und Gewohnheiten Ladepausen könnten zu Ritualen werden die den Alltag besser strukturieren und der eigentliche Sprung wäre wie man Pendeln neu denkt.
Hier kommt ein Gedanke der im Raum steht und nicht gleich erklärt wird Die Idee der Ladeinfrastruktur zu Hause ist mehr als ein Kabel sie ist eine Strategie gegen Zweifel wenn man sich für Elektromobilität entscheidet.