Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich echt umtreibt. Seit Jahren laufen meine Heimserver und die alte Workstation meines Vaters auf Ubuntu, aber jetzt, wo ich mir einen neuen Laptop fürs Studium zulegen will, spiele ich mit dem Gedanken an Fedora Workstation. Irgendwie reizt mich die Idee, mal etwas zu probieren, das näher an den upstream Quellen ist. Gleichzeitig habe ich ein bisschen Bammel, dass mir dann die gewohnte Stabilität und der riesige Paketpool von Ubuntu fehlen könnten. Hat jemand ähnliche Gedanken gehabt, als er sein Hauptsystem gewechselt hat?
Fedora reizt mich, weil es upstreamnah ist, trotzdem fühl ich den Anker der UbuntuStabilität noch im Rücken.
Analytisch gesagt musst du das PaketÖkosystem, Sicherheitsupdates, KernelTempo und SupportLaufzeiten gegeneinander abwägen.
Vielleicht verstehst du das so, als bräuchte man ständige Aktualität, dabei ist Stabilität oft eine Frage von Tests und Backports.
Wie wichtig ist dir wirklich, dass neue Tools direkt aus dem Upstream kommen, statt auf geprüften Paketen zu bauen?
Ich bleibe skeptisch gegenüber dem harten Wechsel, teste lieber erst mal in einer VM oder auf der zweiten Platte, bevor ich den Rest neu aufsetze.
Vielleicht geht es auch darum das Lernziel zu verschieben statt gleich zu wechseln, könnte man Fedora als eine Art Labor nutzen um neue Konzepte zu verstehen.
Ein anderer Ansatz wäre das Thema so zu rahmen damit die Idee dahinter mehr Lernimpuls liefert als die Frage welches System da jetzt besser läuft.