Ich stehe gerade vor einer Entscheidung bei meinem aktuellen Projekt und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Seit ein paar Wochen baue ich eine kleine API, die eigentlich nur interne Daten abgleicht, und habe dafür eine einfache REST-Struktur verwendet. Jetzt kam der Gedanke auf, ob GraphQL nicht die bessere Wahl gewesen wäre, vor allem weil sich die Anforderungen der Frontend-Kollegen ständig ändern und ich immer wieder neue Endpoints anpassen muss. Irgendwie fühlt sich das nach viel Overhead an, aber ich habe auch Bedenken, dass eine Umstellung mitten im Prozess mehr Probleme schafft als löst. Hat jemand ähnliche Zweifel gehabt, als sich die Anforderungen während der Entwicklung verschoben haben?
GraphQL klingt verlockend doch der Start wirkt schwer Ich höre wie Frontend Leute ständig neue Felder fordern und du fragst dich ob das noch sinnvoll ist Es fühlt sich an als ob man das Schiff neu baut während es schon fährt
Wenn du REST beharrlich nutzt lohnt sich ein Blick in den Return on Investment GraphQL könnte weniger Endpoints überfluten und mehr Abfragen gezielt zulassen Aber der Overhead der Typisierung und der Tooling Pflege sollte nicht unterschätzt werden
Ich bleibe skeptisch Wegen der Kontrollierbarkeit und der Lernkurve GraphQL kann eine Falle sein wenn dein internes API feststehende Strukturen braucht Vielleicht ist der Aufwand größer als die Einsparungen
Vielleicht geht es weniger GraphQL oder REST sondern darum eine stabile Abstraktion zu finden Die Prämisse hinter microservices oder Monolithen spielt da mit Wer entscheidet welcher Weg passt ist vielleicht eine Frage der Teamchemie und den vorhandenen Skills statt einer Technologie